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Core Modules

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During the first and second semester a total 5 core modules (25ECTS) need to be accomplished.

The core modules can be selected freely from a pool of 10 core modules (5 German / 5 English).
The function of the core modules is, on the one hand, to create the necessary foundations for the elective tracks and, on the other hand, to tap complementary areas.

The following core modules are offered:

deutschsprachig English Speaking
First Semester (Winter)

Forschungskompetenzen

Analyse der Waldpolitik

Waldinventur, Waldwachstum und Informationssysteme

Research Skills

Forest Inventory Design

Forest Economics and Management

Second Semester (Summer)

Bodenkunde und Standortanalyse

Waldbau und Waldschutz

Ecosystem Management

Soil Ecology and Management

 

Description of the individual core modules

 

Forschungskompetenzen

Modulkoordination

Jenny Lay-Kumar

Weitere beteiligte Lehrende

Dr. Sylvia Kruse

Lehrmethoden

Vorlesungen, Übungen, Gruppenarbeit

Inhalt

Forschungskompetenzen beinhalteten Fähigkeiten und Wissen, das Studierende für das wissenschaftliche Arbeiten im Masterstudium und für Ihre akademische Karriere benötigen. Dazu gehört

  • Einführung in die Wissenschaftstheorie und Verortung verschiedener forst- und umweltwissenschaftlicher Disziplinen und methodologischer Zugänge
  • Die Entwicklung und Formulierung von Forschungsfragen und Hypothesen
  • Planung und Ausführung von Forschungsvorhaben (von der ersten Idee über die Ausarbeitung des Forschungsdesigns für theoretische und empirische Fragestellungen über systematische Literaturrecherche, Auswahl von Forschungsmethoden bis hin zur Darstellung und kritischen Diskussion von Ergebnissen)
  • Schreibkompetenzen (Aufbau von Texten, Argumentationsketten, roter Faden, wissenschaftliches Formulieren, Illustration durch Grafiken)
  • Qualitätskriterien wissenschaftlichen Arbeitens (Überprüfbarkeit, Reliabilität, Validität, Redlichkeit und gute wissenschaftliche Praxis, etc.)
  • Präsentationsformen: Text, Vortrag und Poster

Lehr- und Lernmethoden

Die Lerninhalte werden anhand von Übungen und kleineren Projekten angewandt und in Einzel- und Gruppenarbeit erprobt.

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Analyse der Waldpolitik

Modulkoordination

Prof. Dr. Daniela Kleinschmit

Weitere beteiligte Lehrende

Prof. Ulrich Schraml

Lehrmethoden

Vorlesungen, Übungen

Prüfungsform

Literaturzusammenfassung, Poster, Präsentation, Test

Inhalt

Das Politikfeld Wald ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Akteuren mit verschiedenen Interessen und Erwartungen und unterschiedlichen Möglichkeiten diese durchzusetzen. Eine systematische Analyse der Waldpolitik hilft relevante Akteure zu identifizieren, ihre formalen und informalen Interessen zu erkennen und Machtverhältnisse aufzudecken. Damit können Konflikte besser eingeschätzt werden und eingesetzte politische Instrumente bewertet werden. 

Das Modul hat das Ziel den Studierenden politikwissenschaftlich basiertes Werkzeug an die Hand zu geben, mit dessen Hilfe komplexe waldpolitische Konflikte systematisch analysiert werden können. Zu Beginn werden Konzepte vorgestellt, die zur Einordnung in den politischen Kontext von Bedeutung sind. Gemeinsam mit den Analysemethoden bilden sie das Grundgerüst für eine eigenständig durchgeführte Analyse im zweiten Teil des Moduls. Gastvorträge von Experten aus der waldpolitischen Praxis tragen dazu bei, mögliche Waldkonflikte und ihre politische Lösungsmöglichkeit besser zu verstehen.  Im Rahmen einer Exkursion wird das angeeignete Wissen mit der Praxis konfrontiert.

Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden sollen

  • Verständnis für Probleme der politischen Steuerung (Anlass, Ansätze, Wirksamkeit) gewinnen (2),
  • Kenntnis ausgewählter theoretischer Grundlagen (Steuerungskonzepte, Steuerungsinstrumente) erhalten (1),
  • die Fähigkeit praktische Steuerungsbemühungen einer Analyse und kritischen Würdigung zu unterziehen gewinnen (4) sowie
  • die Fähigkeit eigene Vorstellungen und Vorschläge zur politischen Steuerung der Waldnutzung entwickeln und vertreten zu können (5) erlangen.

Klassifikation der Qualifikations- und Lernziele nach BLOOM (1973):

1= Kenntnisse: Wissen reproduzieren können; 2= Verständnis: Wissen erläutern können; 3= Anwendung: Wissen anwenden können; 4= Analyse: Zusammenhänge analysieren können; 5= Synthese: eigene Problemlösestrategien angeben können; 6= Beurteilung: eigene Problemlösestrategien beurteilen können

Literatur und Arbeitsmaterial

Pflichtlektüre: Max Krott, 2001. Politikfeldanalyse Forstwirtschaft. Paul Parey, Berlin.
Weiterführende Literatur: Klaus Schubert, Nils C. Bandelow, 2009. Lehrbuch der Politikfeldanalyse 2.0, Oldenbourg, München.

 

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Waldinventur, Waldwachstum und Informationssysteme

Modulkoordination

Andreas Fritz, Prof. Dr. Barbara Koch

Weitere beteiligte Lehrende

N.N., Hans-Peter Kahle, Forstdirektion: FE und Forstl. Geoinfo., FVA: Abt. Biometrie, Prof. für Biometrie und Umweltsystemanalyse

Inhalt

Der Wald ist ein räumliches und zeitliches Wirkungsgefüge. Jedes Individuum ist mit vielen anderen und mit den abiotischen Umweltfaktoren in vielfältiger Weise verbunden. Dazu kommen noch in Wirtschaftswäldern Steuerungen durch den Menschen. Auch wenn Entwicklungen im Wald relativ langsam verlaufen, ist dieser doch ein sehr dynamisches System und Eingriffe zum Erreichen bestimmter Ziele haben langfristige und weitreichende Folgen.

Inventuren im Wald helfen uns den Zustand zu erfassen, und zeitliche Veränderungen zu beschreiben, zu verstehen und die Folgen von Bewirtschaftungsmaßnahmen und Effekte von Umweltveränderungen abschätzen zu können. In diesem Modul werden Inventurverfahren unter besonderer Berücksichtigung von Forstbetriebsinventuren gelehrt und angewandt:

  • Einführung in Waldinventuren und Waldmonitoring
  • Grundlagen Waldwachstumskunde
  • Rekapitulation Waldmesslehre
  • Bestandesausscheidung aus Orthophoto und Höhenmodell
  • Geländearbeit: Bestandesinventur (Mess-/Schätzverfahren, Grundfläche, Vorrat, Bonitierung (Ertragstafeln), Baumartenanteile, etc.)
  • Geländearbeit: Betriebsinventur
  • Statistische Datenauswertung
  • Wiederholungsinventuren: Zeitreihen, Wachstum, Produktion, Zuwachs, Entnahme/Mortalität

Exkurse: Nationalinventuren (Bundeswaldinventur), Waldzustandsinventur, FFH, Bodeninventur, Waldmonitoring, Biomasse, Kohlenstoff, Laserscanning

Qualifikations- und Lernziele

  • Verständnis für Sinn und Zweck von Inventuren im Forstbetrieb (5, 6)
  • Kennenlernen unterschiedlicher Inventurkonzept (5, 6)
  • Praktische Anwendung von Techniken und Methoden der Waldmesslehre (3)
  • Arbeit mit GIS und statistischen Programmen zur Visualisierung, Auswertung und Kartenerstellung (3,5,6)
  • Souveränität im Umgang mit Bestandeskennwerten (4,)
  • Kenntnis von forstlichen Sonderinventuren (1, 2)

Klassifikation der Qualifikations- und Lernziele nach BLOOM (1973):

1= Kenntnisse: Wissen reproduzieren können; 2= Verständnis: Wissen erläutern können; 3= Anwendung: Wissen anwenden können; 4= Analyse: Zusammenhänge analysieren können; 5= Synthese: eigene Problemlösestrategien angeben können; 6= Beurteilung: eigene Problemlösestrategien beurteilen können

Literatur

  • Pflichtlektüre: Leitfaden zur Waldmesslehre von H. Kramer und A. Akca. 280 Seiten mit 74 Abb., 34 Tab. und Anhang
  • Skript Waldmesslehre http://wwwuser.gwdg.de/~jnagel/wamel.pdf

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Bodenkunde und Standortanalyse

Modulkoordination

Prof. Dr. Friederike Lang

Weitere beteiligte Lehrende

Vegetationsökologie (Nachfolge Prof. Reif), PD Dr. Dirk Schindler

Lehrmethoden

Vorlesung, Übung, Exkursion

Prüfungsform

Vortrag, Klausur

Inhalt

Die forstliche Standortskunde befasst sich mit einer Einschätzung der Waldstandorte im Hinblick auf ihre nachhaltige Nutzung bzw. Bewirtschaftung, damit auch der Baumarteneignung. Nachhaltige Waldnutzung gelingt bei einer Bewirtschaftung des Waldes mit Baumarten, die auch langfristig an den Standort angepasst sind, diesen und das Ökosystem nicht zerstören. Um Waldnutzung nachhaltig zu gestalten, sind demnach Kenntnisse über die Arten, ihre Standortsansprüche und die Wechselwirkungen zwischen der Vegetation und ihrer Umwelt notwendig.

Die Identifikation relevanter Standorteigenschaften, (Boden, Klima), die Auswirkungen dieser Standortfaktoren auf die Vegetation und das Nutzungspotenzial, die Ermittlung der flächigen Verteilung dieser Standortfaktoren im Gelände, sowie die Ableitung von Landnutzungsoptionen sind Thema des Moduls „Standortskunde“.

Eine Standortseinheit ist charakterisiert durch mehr oder weniger einheitliche Kombination von Umweltbedingungen, insbesondere gleichen Boden-, Klima- und Vegetationseigenschaften. Unter Standortskunde versteht man die Disziplin einer Beurteilung einer Fläche im engeren Sinne hinsichtlich ihres Nutzungspotentials, im weiteren Sinne auch hinsichtlich weiterer Funktionen wie etwa Pflanzenwachstum, Lebensraum für gefährdete Arten, Boden- und Gewässerschutz, Speicherung organischer Substanz oder auch der Reaktion oder Empfindlichkeit beispielsweise hinsichtlich des Klimawandels.

Diese Beurteilung geschieht auf der Grundlage aller relevanten Einflussfaktoren. Um diese zu erfas­sen, werden Methoden und Kenntnisse verschiedener Disziplinen wie Klimatologie, Boden­kunde, Vegetationskunde, Nutzungsgeschichte miteinander kombiniert. Die Standortsansprüche der Baumarten werden kurz repetiert, die Kriterien der Anforderungen der Landnutzer werden für den Waldbereich exemplarisch besprochen und zur Ableitung der Beurteilung der Standortseignung der Baumarten verwendet. Methoden der Forstlichen Standortskartierung werden vorgestellt und in einer Kartierübung angewandt.

Qualifikations- und Lernziele

Die Studierenden verfügen nach erfolgreicher Teilnahme an der Lehrveranstaltung über:

  • einen fundierten Wissensstand bezüglich der Grundlagen der Standortskunde und ihrer Teildisziplinen.
  • Das Wissen um die Vernetzung der Teildisziplinen erlaubt es den Studierenden, qualifiziert die standörtlichen Eigenschaften abzuleiten, im Gelände aufzunehmen und zu kartieren und auch eine auf Schätzverfahren beruhende Standortsbeurteilung vorzunehmen.
  • Die Interaktionen zwischen Standortseigenschaften, Standortsansprüchen der (Baum-)Arten und den Anforderungen des Landnutzers ermöglichen es den Studierenden, die standörtliche Eignung bzw. das Nutzungspotenzial abzuschätzen, Nutzungskonflikte bei konkurrierenden Potentialen zu identifizieren und ggf. zu lösen.
  • Schließlich bildet die Kenntnis der aktuellen Standortseigenschaften die Grundlage für die Modellierung von künftigen Standortseigenschaften und somit auch Veränderungen des Landnutzungspotenzials.

Die Studierenden werden in dem Modul darüber hinaus in der Entwicklung folgender Querschnittskompetenzen unterstützt und gefördert:

  • Geländeorientierte Mess- und Schätzverfahren
  • Regionalisierung von Standorteigenschaften und ablaufenden Prozessen
  • Erstellung von Standortskarten, eigenständige Erläuterung von Standortseigenschaften
  • Ausbau der Lernkompetenzen und Weiterentwicklung von Lernstrategien und von Fähigkeiten der Präsentation und Kommunikation anhand von themen- und berufsfeldspezifischer Aufgabenstellungen.

Klassifikation der Qualifikations- und Lernziele nach BLOOM (1973):
1= Kenntnisse: Wissen reproduzieren können; 2= Verständnis: Wissen erläutern können; 3= Anwendung: Wissen anwenden können; 4= Analyse: Zusammenhänge analysieren können; 5= Synthese: eigene Problemlösestrategien angeben können; 6= Beurteilung: eigene Problemlösestrategien beurteilen können

Literatur

Arbeitskreis Standortskartierung (2003): Forstliche Standortsaufnahme. Begriffe, Definitionen, Einteilungen, Kennzeichnungen, Erläuterungen. 6. Aufl., IHW-Verlag Eching, 352 S.

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Waldbau und Waldschutz

Modulkoordination

Prof. Dr. Jürgen Bauhus

Weitere beteiligte Lehrende

PD. Dr. U. Kohnle, Dr. J. Klädtke, Dr. P. Pyttel, Dr. M. Kohler

Lehrmethoden

Vorlesungen, Lehrgespräche, Exkursionen, Übungen

Prüfungsform

Waldprüfung und Klausur

Inhalt

Dieses Modul baut auf Grundkenntnissen der Waldökologie und des angewandten Waldbaus auf. Im Bereich Waldschutz erlernen die Studierenden Waldschutzsysteme für die wichtigsten einheimischen Laub- und Nadelbaumarten. Im Bereich Waldbau werden unterschiedliche, aktuelle waldbauliche Strategien und Konzepte analysiert und diskutiert und Ihre Anwendung an einer Reihe von Beispielen für unterschiedliche Waldbesitzverhältnisse, Zielsetzungen, und Hauptbaumarten untersucht. Unter anderem werden waldbauliche Konzepte im Hinblick auf die Erfüllung der verschiedenen Waldfunktionen und Strategien zur Anpassung an eine ungewisse Zukunft analysiert. Diese erstrecken sich sowohl auf die Verjüngungsphase wie auch die Bestandespflege. Einen Schwerpunkt bilden Zusammenhänge zwischen risikorelevanten Waldschutz-Aspekten und der waldbaulichen Behandlung, die an für Mitteleuropa typischen Fallbeispielen dargestellt werden.

Qualifikations- und Lernziele

  • Studenten können auf der Kenntnis von gängigen Behandlungsmodellen und dem wissenschaftlichen Verständnis, das diesen zugrunde liegt, bestandesspezifische, waldbauliche Lösungen für die wichtigsten Waldtypen/Baumarten und ihre Entwicklungsstufen entwerfen.
  • Studenten wissen um die Bedeutung von Waldstruktur, können diese mit unterschiedlichen Methoden quantifizieren, und können die Steuerung der Waldstruktur planen.
  • Studenten kennen die Grundzüge gleichaltriger und ungleichaltriger waldbaulicher Systeme und können diese bei waldbaulichen Planungen anwenden.
  • Studenten kennen die grundlegenden Möglichkeiten der Beeinflussung von Qualität und Stabilität von Bäumen und Waldbeständen und können diese bewerten.
  • Studenten können Waldschutzsysteme auf wichtige Hauptbaumarten anwenden

Literatur

  • Burschel, P & Huss, J. (2003): Grundriss des Waldbaus. 3. unveränderte Auflage. – Stuttgart (Ulmer): 487 S.
  • Röhrig, E., Bartsch, N. & von Lüpke, B. (2006) Waldbau auf ökologischer Grundlage. 7. Auflage. Ulmer: 479 S.
  • Pretzsch, H., Forrester, D.I., Bauhus, J. (2017) Mixed-Species Forests - Ecology and Management. Springer Verlag Germany, Heidelberg, 640 p. ISBN 978-3-662-54553-9
  • Krieg, A., Franz, J.M. (1989) Lehrbuch der biologischen Schädlingsbekämpfung.
  • Schwerdtfeger, F (1981) Die Waldkrankheiten. Lehrbuch der Forstpathologie und des Forstschutzes. Paul Parey, Hamburg und Berlin.

 

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Research Skills

Module coordination

Carl Skarbek

Additional Lecturers

Prof. Dr. Carsten Dormann, Dr. Jochen Fründ

Syllabus

Research skills refer to a mixture of abilities that researchers need to acquire at some point in their career. Most of them are also useful beyond research and the scope of this module is thus a very wide one. The content falls broadly into the following categories:

  • Generating ideas and hypotheses: sketching ideas, flowcharts, logical thinking, brainstorming, finding parallels/metaphors
  • Planning and executing science: experimental design, identifying a good hypothesis, statistics basics
  • Good scientific practice: reproducibility, validity, lab notebook, versioning, backups, plagiarism/fraud
  • Knowing the state of the art: literature reviews, online searches, when to look (and when not to), judging quality of findings, track records and ratings, quick reading; social media and science, citing literature
  • Scientific communication, writing and graphics: publication formats and their structure, free software for data analysis and writing (LibreOffice, LaTeX, JabRef, R); telling a story with scientific results and data, tables vs. figures; what to keep in/out; writing style, typical language issues; graphic quality
  • Presentations and Posters (harmonizing audience, aim and own personality; the role of surprise; new/known-balance

 

Learning goals and qualifications

  • Broadening the horizon of research practice, understanding the scientific method
  • Understanding how to formulate a research question and hypotheses
  • Understanding the importance of communication of research results
  • Knowing some important tools and software for scientific activities

Core Readings

  • W.C. Booth, G.G. Colomb and J.M. Williams (2003) The craft of research. University of Chicago Press 2nd / 3rd edition.
  • Florian Hartig. Lecture Notes “Research Skills” (http://florianhartig.github.io/ResearchSkills/, https://www.dropbox.com/s/1otretqxn2o34e3/ResearchSkills.pdf)


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Forest Inventory Design

Module coordination

Prof. Dr. C. Dormann

Additional Teaching Staff

PD Dr. Matthias Dees, PD Dr. Hans-Peter Kahle

Teaching and Learning Methods

Lectures, field & lab assignments, project group work, literature work

Type of Examination

Portfolio of presentations, paper presentation, written report and written exam (90’)

Syllabus

Forest management requires information about the current forest and ideally about its growth. This course aims at providing the necessary tools for forest inventory designs and applying the to some real-world situations. Forest inventories can provide information such as current timber volume, species composition, growth and so forth. But they need to be embedded in a specific question: How much timber can be sustainably harvested? What will be important silvicultural interventions over the next 20 years? Which species can we target to maximise commercial value of our forest? Which parts of the forest should be set aside to maximise conservation value? How can we reduce soil erosion on hill sides? Which data do we need to fulfil requirements of FSC-, REDD+- or CarbonTrust-certification? Can an NGO commercially manage a forest reserve (i.e. balance timber revenue and costs of conservation management)?

Depending on the specific questions, different forms of inventory designs may be optimal. Private commercial enterprises require different data than state-owned national parks. Small patches of forest can be assessed very differently to those spanning larger areas. Forest entering a long-term managed system should be monitored, while scientific assessments may only require a one-off inventory. Species-rich systems (typically with little information on individual species growth) need to be treated differently to species-poor systems (typically with sound growth data), and so forth.

Learning goals and qualifications

Teaching tasks

Part 1: lectures on:

  • Survey/inventory design basics (stratification, estimation of mean and variances, sample sizes, allocation to strata)
  • Using remote sensing: identification of sites and strata; terrain analysis (access!), tree height and NDVI (for large-scale biomass estimation); spatial allocation of survey points
  • Field sampling (finding plots/polygons; DBH, H, BA, regrowth, species groups)
  • DBH-biomass relations across species (FAO, IPCC, site effect through wood density; Coomes et al. 2012 J Ecol; Tucker et al. 2016 GCB; Zianis)
  • Estimating growth rates and forest production (across species/functional groups), from repeated inventories/tree cores/growth equations
  • Context 1: Harvesting considerations:
    • Access to sites (logistics)
    • Value of timber of different species
    • Harvesting costs
  • Context 2: Sustainable management: soil protection, rejuvenilisation/regrowth, silvicultural treatments, target species, habitat conservation

Part 2: mark student talks

Part 3: mark final presentation

The Students’ Tasks

  • Paper presentation on forest inventory designs around the world (e.g. from 2nd edition of National Forest Inventories); given in pairs of students -> 12 presentations in weeks 2 and 3
  • Group presentation and short write-up (4 pages) of final case study
  • Exam about lectures from part 1

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Forest Economics and Management

Module coordination

Prof. Dr. M. Hanewinkel

Additional Lecturers

Dr. Roderich v. Detten, Dr. Rasoul Yousefpour, other chairs of UNR

Teaching and Learning Methods

Lectures, Simulation Game, Discussion, presentations

Type of examination

Written exam

Prerequisites

Basic Knowledge in general and forestry economics

Syllabus

The module teaches basic knowledge in forestry and business economics and forest management. It seeks to give a background into standard economic methods and indices focussing on the following topics:

  • Introduction into business economics based on the simulation game „TopSim“
  • Basics of Forestry Economics (revenue, costs, cost-benefit, ...)
  • Investment calculus – (compounding, discounting, NPVs, annuitiies)
  • Faustmann and derivatives (generalized Faustmann, Hartmann, ...)
  • Valuation methods for ecosystem goods and services (introduction) related to forestry
  • Management of forest enterprises
  • Standard management models: from forest stands to working circles and forest enterprises – fully regulated normal forests, risk – induced working circles
  • Basic introduction into optimization methods (LP, ...)
  • Even-aged vs. Uneven-aged management
  • Decision making under risk and uncertainty
  • Multi – Criteria Decision making methods.

Learning goals and qualifications

  • Knowledge about standard  business economic terms and methods (5,6)
  • Specific forest economic approaches (5,6)
  • Application of the methods to model case studies (3)
  • Building and applying simplified forest models (3,5,6)
  • Analysis of forest enterprises from an economic and managerial point of view (4)

Classification of cognitive skills following Bloom (1956):

1 = Knowledge: recalling facts, terms, basic concepts and answers; 2 = Comprehension: understanding something; 3 = Application: using a general concept to solve problems in a particular situation; 4 = Analysis: breaking something down into its parts; 5 = Synthesis: creating something new by putting parts of different ideas together to make a whole; 6 = Evaluation: judging the value of material or methods.

Core Readings

standard textbooks in foresty economics (to be determined)

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Ecosystem Mangement

Module coordination

Prof. Dr. Benno Pokorny

Additional Lecturers

Dr. Luca Corlatti, Carola Fricke, PD Dr. Peter Pechacek, Prof. Dr. Michael Pregerning, Dr. Jenny Lay-Kumar

Teaching and Learning Methods

Lectures, excursions, group work, tutorials, independent learning

Type of Examination

Assessment Report

Prerequisites

Excellent English skills

Syllabus

The concept of Ecosystem Management has merged as a new paradigm for the management of natural resources. It is based on the objectives of sustainable use and conservation of natural resources as well as fair and equitable sharing of benefits from ecosystem goods and services. Underpinning this approach are explicit objectives for the management of natural resources that can be translated into measurable goals, which lend themselves to monitoring. Ecosystem management recognizes that ecosystems are complex and interconnected systems, which function on a range of spatial and temporal scales. While management should be based on sound ecological models and understanding aiming at maintaining ecosystem integrity, the approach acknowledges that knowledge on ecosystems is limited and the paradigms provisional and likely to change in future. Consequently, management approaches are being viewed as hypotheses that require testing through systematic research and monitoring resulting in adaptive management. In this module, students will be introduced to the concepts underpinning the Ecosystem Management to enable them to critically evaluate the strengths and limitations of the approach. The module comprises a one-week excursion to visit landscape settings, which serve as a case study to examine the approach. In the last phase of the module, the students discuss their field experiences, and, based on that, work out a report in which they assess the feasibility, potential and limitations of the approach.

Learning goals and qualifications

In this module students learn to:

  • Understand basic ecological principles (2);
  • Identify and analyze the importance of ecosystem functions (1)(4);
  • Interpret the main concepts underpinning the Ecosystem Management Approach (2);
  • Recognize the necessity to integrate social and natural science knowledge for effective ecosystem management (2);
  • Evaluate the strengths and limitations of the Ecosystem Management approach using a case study of a forested landscape in Central Europe (5),
  • Produce a framework for Ecosystem Management, recombining concepts and principles learned during the course (6).

Classification of cognitive skills following Bloom (1956):

1 = Knowledge: recalling facts, terms, basic concepts and answers; 2 = Comprehension: understanding something; 3 = Application: using a general concept to solve problems in a particular situation; 4 = Analysis: breaking something down into its parts; 5 = Synthesis: creating something new by putting parts of different ideas together to make a whole; 6 = Evaluation: judging the value of material or methods.

Core Readings

A list of relevant texts will be made available at the start of the course; obligatory readings (and part of the voluntary readings) will be made available online in electronic form. Preliminary readings:

  • Bundesamt für Naturschutz 2008. Landscape Planning. The basis of sustainable landscape development. BfN, Bonn. 50p
  • Cortner, H.J. and Moote, M.A. 1999. The politics of ecosystem management. Washington, DC: Island Press. Chapters 3+4 (pp. 37-72)
  • Noon, B.R. & J.A. Blakesley (2006): Conservation of the Northern Spotted Owl under the Northwest Forest Plan. Conservation Biology 20 (2): 288-296
  • Rigg, C. (2001): Orchestrating Ecosystem Management: Challenges and Lessons from Sequoia National Forest. Conservation Biology 15 (1): 78-90

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Soil Ecology and Management

Module coordination

Prof. Dr. Friederike Lang

Additional Lecturers

Dr.-Ing. Markus Graf-Rosenfellner, Dr. Helmer Schack-Kirchner

Teaching and Learning Methods

Lessons, Excursion

Type of Examination

Oral exam

Syllabus

Forest production mainly depends on soil ecological processes, which provide nutrients, water, oxygen and rooting space for trees. At the same time silvicultural practices and harvesting operations may affect these processes. The module

(1) gives an introduction to soil forming processes and their relevance for ecological site conditions,

(2) provides methods for field analysis of ecological soil properties as well as the assessment of soil potentials, including practical training and

(3) addresses the routine and challenges of forest soil monitoring and forest soil management.

Students will be introduced to the theoretical background of these different aspects during the first week of the module. In the second week of the module soil forming processes, resulting ecological site conditions, field training of soil and site assessment and demonstration of the instrumentation at soil monitoring sites being performed in frame of a one-week excursion to selected European forest sites (annually changing itinerary; 2018: Austria and Hungary), in the third week field observations will be analysed and main conclusions will be drawn.

Learning goals and qualifications

  • Ability to identify soil forming processes and to assess soil and site quality and potentials in the field (1,2)
  • Ability to classify soils according to World Reference Base for Soil Resources (1,2)
  • Ability to understand the challenge of soil monitoring (3)
  • Knowledge of links between soil protection and conservation of natural forests (3,4)
  • Knowledge of forest growth limiting factors (nutrient availability, water availability) (3,4)
  • Knowledge of forest-related soil hazards (eutrophication and acidification, soil contamination and remediation, soil compaction, soil erosion) (5,6)

Classification of cognitive skills following Bloom (1956):

1 = Knowledge: recalling facts, terms, basic concepts and answers; 2 = Comprehension: understanding something; 3 = Application: using a general concept to solve problems in a particular situation; 4 = Analysis: breaking something down into its parts; 5 = Synthesis: creating something new by putting parts of different ideas together to make a whole; 6 = Evaluation: judging the value of material or methods.

 

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